Allgemeine Geschäftsbedingungen Marseco Software AG (Stand Januar 2018)

§1 Geltungsbereich

1.1 Die nach­ste­hen­den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen (im Fol­gen­den: „AGB“) gel­ten für alle Lie­fe­run­gen, Lei­stun­gen und Ange­bo­te der Mar­se­co Soft­ware AG (im Fol­gen­den: „Mar­se­co“). Für ein von Mar­se­co entwickeltes/vertriebenes Pro­dukt bzw. Dienst­lei­stung bestehen­de Son­der­be­stim­mun­gen (z.B. unbe­fri­ste­te oder befri­ste­te Lizenzen/Nutzungsbestimmungen für Soft­ware, Bedin­gun­gen für War­tungs- oder Sup­port­dienst­lei­stun­gen) gehen den vor­lie­gen­den AGB vor, inso­weit sie inhalt­lich von den AGB abwei­chen.
1.2 Ent­ge­gen­ste­hen­de Geschäfts­be­din­gun­gen des Kun­den wer­den auch ohne aus­drück­li­chen Wider­spruch selbst im Fal­le der Lie­fe­rung nicht Ver­trags­be­stand­teil.
1.3 Jede Ände­rung, Abwei­chung oder Ergän­zung die­ser AGB bedarf der Schrift­form, es bestehen kei­ne münd­li­chen Neben­ab­re­den. E-Mails erfül­len das Kri­te­ri­um der Schrift­form expli­zit nicht, jedoch E-Mails bei­gefüg­te Anhän­ge, wel­che gescannt und eigen­hän­dig unter­schrie­ben sind. Dies gilt auch für jeden Ver­trag, der auf Grund­la­ge der vor­lie­gen­den AGB geschlos­sen wur­de, sofern er kei­ne ande­re Form der Schrift­form gleich­stellt.
1.4 Mar­se­co behält sich vor, die­se AGB ohne wei­te­res jeder­zeit mit Wir­kung für alle künf­tig dar­auf basie­ren­den Ver­trags­ab­schlüs­se zu ändern. Mit Wir­kung hin­sicht­lich bestehen­der Ver­trags­ver­hält­nis­se ist Mar­se­co zudem berech­tigt, die­se AGB zu ändern, indem sie den betref­fen­den Kun­den im Ein­zel­nen schrift­lich infor­miert. Die Ände­run­gen tre­ten einen Monat nach Mit­tei­lung in Kraft. Kün­digt der Kun­de nicht inner­halb von die­sem Monat, wird die Ände­rung ihm gegen­über mit Ablauf der Monats­frist wirk­sam.

§2 Angebot und Vertragsschluss

2.1 Ange­bo­te von Mar­se­co sind – ins­be­son­de­re hin­sicht­lich der Beschaf­fen­heit und Ver­füg­bar­keit der Haupt­lei­stung, Prei­se, Lie­fer­mög­lich­kei­ten und Neben­lei­stun­gen – unver­bind­lich. Sofern nichts ande­res ver­ein­bart ist, sind Offer­ten von Mar­se­co wäh­rend 30 Tagen gül­tig.
2.2 Ein Ver­trag kommt erst durch die schrift­li­che Auf­trags­be­stä­ti­gung und/oder durch Auf­trags­aus­füh­rung der Mar­se­co zustan­de und rich­tet sich aus­schliess­lich nach deren Inhalt.
2.3 Mar­se­co kann die Annah­me von Auf­trä­gen ohne Anga­be von Grün­den ableh­nen und kann die Aus­füh­rung eines Auf­tra­ges unter­bre­chen, kür­zen oder vor­zei­tig been­den, wenn der Kun­de die Auf­trags­er­fül­lung erschwert oder ver­un­mög­licht, oder wenn der Kun­de in Zah­lungs­ver­zug steht.
2.4 Tele­fo­ni­sche und/oder per­sön­li­che Abspra­chen sind nur ver­bind­lich, wenn sie schrift­lich bestä­tigt wer­den.

§3 Installation, Schulung und Beratung

3.1 Der Kun­de ist für die ord­nungs­ge­mäs­se Instal­la­ti­on und Inbe­trieb­nah­me gelie­fer­ter Soft­ware selbst ver­ant­wort­lich.
3.2 Sofern Mar­se­co Schu­lungs-, Bera­tungs- oder Instal­la­ti­ons­lei­stun­gen erbringt, hat der Kun­de dafür zu sor­gen, dass die erfor­der­li­chen kun­den­sei­ti­gen Vor­aus­set­zun­gen erfüllt, ins­be­son­de­re die erfor­der­li­chen Räum­lich­kei­ten und Infra­struk­tur, Unter­la­gen und Per­so­nal bereit­ge­stellt sind. Erfüllt der Kun­de sei­ne Mit­wir­kungs­pflich­ten nicht ord­nungs­ge­mäss, so ver­län­gern sich die ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Aus­füh­rungs­fri­sten von Mar­se­co ange­mes­sen. Mar­se­co kann den durch die Ver­zö­ge­rung ver­ur­sach­ten Mehr­auf­wand ins­be­son­de­re für die ver­län­ger­te Bereit­stel­lung des eige­nen Per­so­nals oder der eige­nen Sach­mit­tel in Rech­nung stel­len.

§4 Leistungsvoraussetzung und Erfüllung

4.1 Soweit nicht anders gere­gelt, ent­ste­hen Erfül­lungs­an­sprü­che des Kun­den erst mit voll­stän­di­ger Bezah­lung des ver­trag­lich fest­ge­leg­ten Ent­gelts. Ins­be­son­de­re ent­ste­hen Nut­zungs­rech­te an Soft­ware unab­hän­gig von deren Frei­schal­tung erst mit voll­stän­di­ger Bezah­lung der Lizenz­ge­bühr.
4.2 Die Lie­fe­rung erfolgt auf Gefahr und Kosten des Kun­den.
4.3 Zu Test- oder Demo­zwecken gelie­fer­te Pro­duk­te blei­ben Eigen­tum von Mar­se­co. Mar­se­co behält sich vor, Soft­ware so aus­zu­rü­sten, dass die Pro­gram­me nach Ablauf der ver­ein­bar­ten Test­dau­er nicht mehr voll ein­satz­fä­hig sind. Der Kun­de kann hier­aus kei­ner­lei Ansprü­che her­lei­ten.
4.4 Umbu­chun­gen und Annul­la­tio­nen von durch den Kun­den bei Mar­se­co reser­vier­ten Lei­stun­gen bedürf­ten in jedem Fall der Schrift­form und erhal­ten recht­li­che Gül­tig­keit erst durch eine schrift­li­che Rück­be­stä­ti­gung durch Mar­se­co.

§5 Preise und Spesen

5.1 Die Prei­se ver­ste­hen sich net­to in Schwei­zer Fran­ken, exklu­siv Mehr­wert­steu­er. Lie­fe­run­gen und Lei­stun­gen, für die zum Zeit­punkt Ihrer Bestel­lung kein Preis ver­ein­bart wur­de, wer­den zu den am Tage des Ver­trags­ab­schlus­ses gül­ti­gen Listen­prei­sen bzw. nach Auf­wand zu den gel­ten­den Ansät­zen berech­net.
5.2 Schu­lungs- und Instal­la­ti­ons- und ande­re Dienst­lei­stun­gen wer­den, soweit kein Fest­preis und kei­ne Rabat­te ver­ein­bart wur­den, nach der bei Auf­trags­an­nah­me jeweils gül­ti­gen Preis­li­ste berech­net.
5.3 Even­tu­el­le Rück­erstat­tungs­an­sprü­che des Kun­den, z. B. auf­grund von Über­zah­lun­gen oder Dop­pel­zah­lun­gen, wer­den dem Rech­nungs­kon­to des Kun­den gut­ge­schrie­ben.
5.4 Rei­se­spe­sen wer­den nach effek­ti­vem Auf­wand (Bahn 2. Klas­se bzw. Auto CHF 0.85 pro km), Verpflegung/Übernachtung nach effek­ti­vem Auf­wand, dem Kun­den in Rech­nung gestellt.

§6 Annullationsbedingungen

6.1 Ent­wick­lung: Been­det die Auf­trag­ge­be­rin ein Ent­wick­lungs­pro­jekt vor­zei­tig, so sind alle bis dahin gelei­ste­ten Auf­wen­dun­gen zuzüg­lich 50% der gemäss Auf­trag nicht gelei­ste­ten Auf­wen­dun­gen geschul­det.
6.2 Trai­nings und Work­shops: Bei Annul­la­ti­on spä­ter als 30 Tage vor dem Durch­füh­rungs­da­tum der Trai­nings und Work­shops wer­den 50% und spä­ter als 7 Tage vor Beginn der Ver­an­stal­tung wird der gan­ze Preis ver­rech­net. Bei feh­len­der Abmel­dung wird der gan­ze Preis fäl­lig.

§7 Zahlung

7.1 Soweit nichts Abwei­chen­des ver­ein­bart ist, sind Zah­lun­gen innert 20 Tagen nach Rech­nungs­stel­lung und ohne jeden Abzug zu lei­sten. Bei Nicht­ein­hal­tung die­ser Frist kommt der Kun­de ohne wei­te­res – ins­be­son­de­re ohne Mah­nung und Nach­frist­set­zung – in Ver­zug. Bei Zah­lungs­ver­zug des Kun­den ist Mar­se­co berech­tigt, Ver­zugs­zin­sen in Höhe von 5% über dem jewei­li­gen Dis­kont­sat­zes der Schwei­ze­ri­schen Natio­nal­bank zu ver­lan­gen.
7.2 Schul­det der Kun­de Mar­se­co meh­re­re Zah­lun­gen gleich­zei­tig, wird – sofern der Kun­de kei­ne Til­gungs­be­stim­mung getrof­fen hat – zunächst die fäl­li­ge Schuld, unter meh­re­ren fäl­li­gen Schul­den die jeweils älte­re Schuld getilgt.
7.3 Mar­se­co behält sich vor, Lie­fe­run­gen und Lei­stun­gen nur nach Vor­aus­zah­lung sei­tens des Kun­den zu erbrin­gen. Mar­se­co steht es jeder­zeit frei, bestimm­te Zah­lungs­ar­ten zuzu­las­sen oder aus­zu­schlies­sen.
7.4 Bei monat­li­cher Zah­lungs­wei­se (z.B. Pro­dukt „crew mana­ger“) wird die Rech­nung jeweils im Vor­aus quar­tals­wei­se bezahlt.

§8 Software — Lizenzen

8.1 Der Kun­de darf Mar­se­co – Soft­ware­pro­duk­te ein­schliess­lich deren Doku­men­ta­ti­on aus­schliess­lich auf­grund einer von Mar­se­co erteil­ten Lizenz nut­zen. Für den Fall des Miss­brauchs schul­det der Ver­trags­part­ner eine Kon­ven­tio­nal­stra­fe in Höhe von CHF 10’000 –. Scha­den­er­satz­for­de­run­gen, die den Betrag der Kon­ven­tio­nal­stra­fe über­stei­gen, blei­ben vor­be­hal­ten. Aus­ser­dem behält sich Mar­se­co vor, Straf­an­zei­ge zu erstat­ten.
8.2 Durch die von Mar­se­co gewähr­te Soft­ware­li­zenz erhält der Kun­de ein per­sön­li­ches, nicht aus­schliess­li­ches und nur mit Zustim­mung von Mar­se­co über­trag­ba­res Recht zur Nut­zung der lizen­sier­ten Soft­ware, das nicht zur Gewäh­rung von Unter­li­zen­zen berech­tigt.
8.3 Der Kun­de darf kei­ne Ver­fah­ren etwel­cher Art anwen­den, um aus der Binär­soft­ware Quell­pro­gram­me oder Tei­le davon wie­der­her­zu­stel­len oder um Kennt­nis­se über Kon­zep­ti­on oder Erstel­lung der Soft­ware zu erlan­gen.
8.4 Der Kun­de behan­delt sämt­li­che Infor­ma­tio­nen über die Soft­ware sowie die ver­wen­de­ten Metho­den und Ver­fah­ren ver­trau­lich. Er ver­pflich­tet sich, die über­las­se­ne Soft­ware und Doku­men­ta­ti­on vor Kennt­nis­nah­me oder Gebrauch durch Drit­te zu schüt­zen. Der Kun­de ver­pflich­tet sich zudem, kei­ne Tei­le der Soft­ware oder wesent­li­che Ver­fah­ren oder Ide­en hier­aus mit­tel­bar oder unmit­tel­bar zur Erstel­lung eige­ner Soft­ware zu ver­wen­den. Für den Fall des Miss­brauchs schul­det der Ver­trags­part­ner eine Kon­ven­tio­nal­stra­fe in Höhe von CHF 10’000 –. Scha­den­er­satz­for­de­run­gen, die den Betrag der Kon­ven­tio­nal­stra­fe über­stei­gen, blei­ben vor­be­hal­ten. Aus­ser­dem behält sich Mar­se­co vor, Straf­an­zei­ge zu erstat­ten.
8.5 Alle Rech­te – ins­be­son­de­re Urhe­ber­rech­te – an der über­las­se­nen Soft­ware sowie die über­las­se­nen Doku­men­ta­tio­nen ste­hen – soweit dies nicht aus­drück­lich anders gekenn­zeich­net ist – aus­schliess­lich Mar­se­co zu.
8.6 Soft­ware­li­zen­zen kön­nen von Mar­se­co nur aus wich­ti­gem Grund gekün­digt wer­den. Ein wich­ti­ger Grund liegt ins­be­son­de­re vor, wenn der Kun­de sei­ne ver­trag­li­chen Ver­pflich­tun­gen nicht ord­nungs­ge­mäss erfüllt oder in Ver­zug ist. Eine Kün­di­gung durch Mar­se­co bezieht sich auf alle dem Kun­den zur Ver­fü­gung gestell­ten Ver­sio­nen der Soft­ware.
8.7 Mar­se­co macht dar­auf auf­merk­sam, dass Kun­den für alle Schä­den auf­grund von Urhe­ber­rechts­ver­let­zun­gen haf­ten, die durch die­se ent­ste­hen. Die­se Haf­tung umfasst ins­be­son­de­re auch die Haf­tung für leich­te und gro­be Fahr­läs­sig­keit von Hilfs­per­so­nen.

§9 Gewährleistung für Softwareprodukte

9.1 Der Kun­de hat gelie­fer­te Pro­duk­te unver­züg­lich auf Män­gel­frei­heit und Qua­li­tät zu prü­fen. Bean­stan­dun­gen irgend­wel­cher Art sind inner­halb von 5 Arbeits­ta­gen seit Emp­fang des Pro­duk­tes schrift­lich und detail­liert gegen­über Mar­se­co gel­tend zu machen (Emp­fangs­theo­rie).
9.2 Mar­se­co lei­stet Gewähr dafür, dass ihre lizen­sier­ten Soft­ware­pro­duk­te die Funk­tio­nen und Lei­stungs­merk­ma­le erfül­len, die in den zum Zeit­punkt der Lizenz­er­tei­lung gül­ti­gen Beschrei­bun­gen für die betref­fen­den Pro­duk­te ent­hal­ten sind, und nicht mit Feh­lern behaf­tet sind, die den Wert oder die Taug­lich­keit zu dem nach dem Ver­trag vor­aus­ge­setz­ten Gebrauch auf­he­ben oder wesent­lich min­dern.
9.3 Für den Fall, dass bestimm­te Funk­tio­nen oder Lei­stungs­merk­ma­le der Soft­ware-Pro­dukt­be­schrei­bung nicht erfüllt wer­den, oder dass vom Kun­den Feh­ler schrift­lich und in nach­voll­zieh­ba­rer Wei­se mit­ge­teilt wer­den, erfolgt nach Wahl von Mar­se­co die Rück­erstat­tung des bezahl­ten Prei­ses oder Nach­bes­se­rung, die auch dar­in bestehen kann, dass dem Kun­den eine neue Pro­gramm­ver­si­on zur Ver­fü­gung gestellt wird. Ein Anspruch auf Man­gel­fol­ge­schä­den wird expli­zit aus­ge­schlos­sen.
9.4 Der Gewähr­lei­stungs­an­spruch ent­fällt hin­sicht­lich sol­cher Pro­gram­me oder Pro­gramm­tei­le, die vom Kun­den selbst geän­dert oder erwei­tert wur­den.
9.5 Der Gewähr­lei­stungs­an­spruch ent­fällt fer­ner für Feh­ler, Stö­run­gen, Unfäl­le oder Schä­den, die auf unsach­ge­mäs­se Bedie­nung, Feh­ler der Hard­ware, der Betriebs­sy­ste­me, Nicht­be­ach­tung der Daten­si­che­rungs­vor­schrif­ten oder son­sti­ge, aus­ser­halb des Ver­ant­wor­tungs­be­reichs von Mar­se­co lie­gen­de Vor­gän­ge zurück­zu­füh­ren sind oder wenn der Kun­de Mar­se­co die Mög­lich­keit ver­wei­gert, die Ursa­che des gemel­de­ten Feh­lers zu unter­su­chen.

§10 Datenschutz, Datensicherheit und Vertraulichkeit

10.1 Mar­se­co ver­si­chert, bei der Erhe­bung, Ver­ar­bei­tung und Nut­zung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten die Bestim­mun­gen des Schwei­ze­ri­schen Daten­schutz­ge­set­zes und der ande­ren ein­schlä­gi­gen Rechts­nor­men zu beach­ten.
10.2 Der Kun­de erklärt sich mit der rechts- und zweck­mäs­si­gen Nut­zung sei­ner Daten ein­ver­stan­den. Er hat das Recht, jeder­zeit auf Anfra­ge die über ihn gespei­cher­ten Daten ein­zu­se­hen. Mar­se­co hat 30 Tage Zeit, die Daten dem Kun­den zur Ver­fü­gung zu stel­len.
10.3 Kun­den­in­for­ma­tio­nen, die auf­grund eines Sup­port­auf­tra­ges, einer Daten­kor­rek­tur oder einer Man­dan­ten­an­pas­sung für Mar­se­co zugäng­lich wer­den, wer­den ver­trau­lich behan­delt und nur den mit dem Auf­trag betrau­ten Mit­ar­bei­tern zugäng­lich gemacht. Alle Mit­ar­bei­ter die im Zusam­men­hang mit ihrer ver­trag­li­chen Tätig­keit für Mar­se­co Kennt­nis­se über Kun­den­da­ten erhal­ten, sind ver­pflich­tet, die­se Daten ver­trau­lich zu behan­deln und weder an Drit­te wei­ter zu geben, noch die­se dar­über in Kennt­nis zu set­zen.
10.4 Da die Sicher­heit des Daten­ver­kehrs nicht abso­lut gewähr­lei­stet wer­den kann, wird auch für dar­aus resul­tie­ren­de Schä­den kei­ne Haf­tung über­nom­men. Ins­be­son­de­re für Hand­lun­gen oder Ver­schul­den Drit­ter durch wel­che die Daten geän­dert, gelöscht oder ander­wei­tig beschä­digt wer­den, wird kei­ne Haf­tung über­nom­men.

§11 Haftung

11.1 Mar­se­co führt sämt­li­che Auf­trä­ge mit der grösst­mög­li­chen Sorg­falt und der nöti­gen Qua­li­tät durch. Für das Ergeb­nis ihrer Tätig­keit kann Mar­se­co jedoch kei­ner­lei Haf­tung über­neh­men.
11.2 Zum Ersatz von Schä­den ist Mar­se­co nur ver­pflich­tet, wenn der Scha­den auf gro­be Fahr­läs­sig­keit oder Vor­satz von Mar­se­co zurück zu füh­ren ist.
11.3 Kei­ne Haf­tung besteht für mit­tel­ba­re Schä­den, Unfäl­le, Man­gel­fol­ge­schä­den oder ent­gan­ge­nem Gewinn, die durch die Nut­zung der Soft­ware ent­ste­hen; ins­be­son­de­re durch das GPS-Tracking Tool.
11.4 Mar­se­co schützt die Daten nach Schwei­zer Daten­schutz­recht. Bei Mani­pu­la­ti­on (z.B. Hack­an­grif­fe) durch Drit­te oder Stö­run­gen im Inter­net durch Pro­vi­der über­nimmt Mar­se­co kei­ne Haf­tung.

§12 Produktänderungen

12.1 Mar­se­co behält sich Pro­duk­tän­de­run­gen aus­drück­lich vor, wel­che die gene­rel­le Funk­ti­ons­fä­hig­keit nicht beein­träch­ti­gen.

§13 Schlussbestimmung

13.1 Soll­ten sich ein­zel­ne Bestim­mun­gen die­ser AGB als ungül­tig, unwirk­sam oder uner­füll­bar erwei­sen, so soll dadurch die Gül­tig­keit, Wirk­sam­keit und Erfüll­bar­keit der übri­gen Tei­le der AGB nicht beein­träch­tigt wer­den.
13.2 Die Par­tei­en ver­pflich­ten sich in die­sem Fall, den ungül­ti­gen, unwirk­sa­men oder uner­füll­ba­ren Teil der AGB durch eine gül­ti­ge, wirk­sa­me und erfüll­ba­re Bestim­mung zu erset­zen, die inhalt­lich der ursprüng­li­chen Absicht der AGB am näch­sten kommt.
13.3 Nach­träg­li­che Ergän­zun­gen oder Ände­run­gen der AGB bedür­fen der Schrift­form. Dies gilt auch für einen etwai­gen Ver­zicht auf das Schrift­form­erfor­der­nis.
13.4 Sämt­li­che aus die­sen AGB resul­tie­ren­den Strei­tig­kei­ten unter­ste­hen schwei­ze­ri­schem Recht. Aus­schliess­li­cher Gerichts­stand ist Basel-Stadt.