tips to land your dream job

10 ultimative Tipps, um Ihren Traumjob zu bekommen

Sind Sie ein Stellensuchender, der Schwierigkeiten hat, einen Job zu bekommen? Oder sind Sie unzufrieden mit Ihrem jetzigen Job und interessiert daran, einen neuen zu finden? Die Suche nach einem neuen Job kann ebenso spannend wie anstrengend sein. Um Ihnen bei diesem Prozess zu helfen, geben wir Ihnen 10 ultimative Tipps, um Ihren Traumjob zu finden. Von der Stellensuche über die Erstellung von Lebensläufen bis hin zu den Fragen in einem Vorstellungsgespräch – mit folgenden Tipps haben Sie alles im Griff. 

1. Kompetenz vs. Traumjob

Wir alle haben eine ideale Arbeitsposition, die wir mehr als alles andere anstreben. Realistisch zu sich selbst zu sein, wenn Sie sich auf eine neue Stelle bewerben, ist jedoch der erste Schritt. Auch wenn Sie vielleicht als Projektmanager arbeiten möchten, fragen Sie sich zunächst, ob Sie tatsächlich Erfahrung in diesem Bereich haben. 

Die Bewerbung um einen Job ohne Vorkenntnisse bzw. Ausbildung in der auszuübenden Tätigkeit wird zwangsläufig zu einem Scheitern und schon früh im Bewerbungsprozess zu Enttäuschungen führen. Deshalb ist es am besten, sich auf Stellen zu bewerben, die Ihren Fähigkeiten entsprechen. 

Wenn Sie mit der Tätigkeit in einem neuen Arbeitsumfeld beginnen möchten, sollten Sie Schritt für Schritt vorgehen. Finden Sie einen Job, den Sie erfolgreich umsetzen können, und versuchen Sie mehr Verantwortung aus dem anderen Bereich zu übernehmen, für welchen Sie sich interessieren. Wenn Sie zum Beispiel ein Schriftsteller sind, der in den Marketingbereich umsteigen möchte, fragen Sie Ihr Marketing-Team, ob es Sie in bestimmte Aktivitäten einbeziehen kann oder ob Sie für einen gewissen Zeitrahmen über deren Schulter schauen dürfen. Durch diese Weise gewinnen Sie langsam Selbstvertrauen und nähern sich vorsichtig neuen Tätigkeitsfeldern.

2. Nutzen Sie Ihre vorhandenen Kontakte

Menschen sind soziale Wesen, und egal wie unabhängig man sein möchte, es kommt die Zeit, wenn wir dennoch die Hilfe unserer Mitmenschen benötigen. Die Suche nach einem neuen Job ist dafür das perfekte Beispiel. 

Verlieren Sie nie den Kontakt zu den Menschen, die Sie im Alltag treffen. Wer weiß, vielleicht arbeitet einer Ihrer letzten Bekanntschaften, Schulfreunde oder Kommilitonen aus der Studienzeit, im gleichen Unternehmen, in dem Sie sich bewerben möchten – jetzt können Sie Ihnen Tipps geben und Sie sogar der Personalabteilung empfehlen. Im Prozess der Jobsuche, sollten Sie nicht vergessen, auch die Leute aus Ihrem Umfeld zu fragen und diese um Hilfe zu bitten.

3. Passen Sie Ihren Lebenslauf an

Wenn Sie einen 5 Seiten langen Lebenslauf haben mit vielen Arbeitsstation in Ihrem Leben, bedeutet das nicht, dass all das in Ihrem Lebenslauf stehen sollte. Falls Sie den gleichen allgemeinen Lebenslauf an alle Stellenangebote senden, bei denen Sie sich bewerben, verringern sich Ihre Chancen in einem erheblichen Umfang, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

Anstatt Ihren Lebenslauf seitenlang zu verfassen, und die HR-Verantwortlichen möglicherweise das Interesse an Ihnen verlieren, sollten Sie nur die Positionen in Ihrem Lebenslauf aufnehmen, die am besten zu der offenen Stelle passen, bei der Sie sich bewerben. 

Sie möchten sich beispielsweise als Frontend-Entwickler in einem neuen Unternehmen bewerben, dann wird Ihre Arbeitserfahrung vor 10 Jahren als Kellner, keine große Bedeutung für beworbene Stelle haben. Weisen Sie stattdessen auf ähnliche Aufgabenfelder und Projekte hin, die Sie in der Vergangenheit umgesetzt haben, und vergessen Sie nicht, auch kurzfristige Projekte oder Freelancer-Jobs einzubeziehen, die relevant sind. 

4. Zusammenstellung einer Kurzpräsentation

Interviewfragen wie „Erzählen Sie mir ein wenig von sich selbst“ oder „Beschreiben Sie sich in 3 Sätzen“ können einen Bewerber völlig verwirren. Wenn Sie gefragt werden, sich selbst zu beschreiben, verlangt der Interviewer nicht, dass Sie Ihren gesamten Lebenslauf auswendig rezitieren. Sie haben diese Informationen bereits durch Ihren Lebenslauf.

In diesem Fall müssen Sie in der Lage sein, nur die relevantesten Erfahrungen und Ausbildungsabschnitte aus Ihrem Lebenslauf zu ermitteln, dann versuchen daraus eine  Kurzzusammenfassung zusammenzustellen, den Sie in einer Minute oder weniger vortragen können. 

In dieser Minute sollten Sie Ihre relevanten Ausbildungsabschnitte (einschließlich der Kurse) sowie die wichtigsten bisherigen Erfahrungen und Ziele hervorheben. Ein Beispiel für eine solche Kurzzusammenfassung wäre:

„Nach dem Erwerb meines Bachelors in Marketing begann ich für verschiedene Unternehmen im Ausland freiberuflich tätig zu sein. Im Jahr 2014 wurde ich als Lead Generation Specialist eingestellt und wurde dann schnell zum Marketing Manager im Unternehmen mit einem Team von über 10+ Marketern und Designern. Nachdem ich Ihre Stellenanzeige gesehen hatte, wurde mir klar, dass ich Ihren Anforderungen und Qualifikationen voll und ganz gerecht werde. Ich glaube, dass die Arbeit für ein multinationales Unternehmen wie das Ihre, mir eine größere Herausforderung und eine Möglichkeit bieten wird, mein Wissen zu erweitern und in Ihrem Unternehmen zu wachsen.“

Wie Sie sehen können, zitieren wir hier nicht jeden einzelnen Job aus dem Lebenslauf eines Bewerbers, sondern nur die passendsten, damit wir den Bewerber kurz und knapp im bestmöglichen Licht präsentieren können. 

5. Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräc

Die Vorbereitung auf ein Interview ist vielleicht einer der wichtigsten Tipps, um Ihren Traumjob zu finden. Die Tatsache, dass Sie schon soweit gekommen sind, bedeutet, dass das Unternehmen bereits Interesse an Ihrer Bewerbung zeigt und dies nicht der beste Zeitpunkt ist, um Fehler zu machen.

Bereiten Sie sich auf das perfekte Interview mit den folgenden Tipps vor:

  • Recherchieren über das Unternehmen, bei welchem Sie sich bewerben wollen und erfahren Sie mehr über Firmengeschichte und Arbeitsweise des Unternehmens;
  • Studieren Sie passende Antworten auf einige der häufigsten Interviewfragen ein, z. B. „Was ist Ihre größte Schwäche“ oder „Warum sollten wir Sie einstellen“;
  • Betreiben Sie ein wenig Recherche über Google oder sozialen Medien und informieren Sie sich nach Möglichkeit über den Personalverantwortlichen oder Personalvermittler, der Sie interviewen wird;
  • Seien Sie ehrlich zu sich selbst und lügen Sie nicht im Bewerbungsgespräch – auch wenn einem immer beigebracht wird, sich selbst im bestmöglichen Licht zu präsentieren, gibt es einen Unterschied zwischen leicht übertriebenen und völlig überzogenen Lügen. Sie sollten sich nicht in einem Netz voller Lügen verstricken;

6. Stellen Sie Fragen im Bewerbungsgespräch

Das ist ein Punkt, der für Bewerber meist etwas unangenehm ist – aber absolut notwendig. Ein Vorstellungsgespräch ist ein wechselseitiger Prozess, und das bedeutet, dass auch Sie als Bewerber Fragen stellen können. Wenn Sie während eines Vorstellungsgesprächs keine Fragen stellen, kann dies den Eindruck erwecken, dass Sie nicht wirklich interessiert sind oder sich nicht wirklich um den Job bemühen. 

Beispielsweise werden die folgenden Fragen immer einen guten Eindruck hinterlassen:

  • Wie sieht ein normaler Arbeitstag für diese Stelle aus?
  • Für welche Werte steht Ihr Unternehmen?
  • Welche Wachstumsmöglichkeiten habe ich in Ihrem Unternehmen?

7. Regelmäßige Nachfassgespräche 

Etwa 2 bis 3 Tage nach Ihrem ersten Vorstellungsgespräch ist es eine übliche Praxis, mit einem freundlichen Telefonanruf oder einer E-Mail fortzufahren. Einige Experten schlagen sogar vor, Ihrem Interviewer nach Ihrem Bewerbungsgespräch ein kurzes „Dankeschön“ zu schicken, als Zeichen dafür, dass Sie seine Zeit schätzen und ein ernst zu nehmender Kandidat für die Stelle sind.  

8. Äußern Sie sich nicht negativ über frühere Arbeitgeber

Auch wenn Sie sich von Fragen wie „Warum haben Sie Ihren bisherigen Arbeitsplatz verlassen“ oder „Warum wollen Sie den Arbeitsplatz wechseln“ provozieren lassen, vermeiden Sie es immer, Ihren früheren Arbeitgeber schlecht zu reden. 

Ihr potenzieller Arbeitgeber muss befürchten, dass Sie, wenn Sie sich entscheiden, dieses Unternehmen ebenfalls zu verlassen, seinen Ruf als Arbeitgeber ruinieren könnten. Sagen Sie ihnen stattdessen, dass Sie sich nicht herausgefordert genug fühlen oder dass Ihr Job sehr routinemäßig ist und Sie gerne neue Aufgaben suchen und mehr lernen wollen. 

9. Präsentieren Sie Ihre Persönlichkeit und Ihre kulturelle Übereinstimmung.

Wenn Arbeitgeber ihre zukünftigen Mitarbeiter auswählen, sind nicht nur die Fähigkeiten entscheidend. Einige Arbeitgeber setzen sogar Ihre Persönlichkeit vor Ihren Fähigkeiten. Wenn Sie nicht zur Unternehmenskultur passen, in dem Sie sich bewerben, sind Ihre Chancen viel geringer, für dies Position eingestellt zu werden. 

Stellen Sie sich einen 50-jährigen, vom Lebenslauf perfekt passenden Bewerber vor, der sich bei einem jungen Technologieunternehmen bewirbt, welches sich aus 20-Jährigen zusammensetzt, die in ihrer Freizeit gerne PlayStation spielen. Egal wie qualifiziert diese Person ist, eine solche Unternehmenskultur wird wahrscheinlich nicht sein ideales Arbeitsumfeld sein. 

Dies wird nicht nur Spannungen zwischen den anderen Mitarbeitern erzeugen, sondern auch der ältere Mitarbeiter könnte sich in diesem Umfeld „fehl am Platz“ fühlen. Deshalb ist es äußerst wichtig, auch Ihre Persönlichkeit und nicht nur Ihre arbeitsbezogenen Fähigkeiten zu präsentieren. 

10. Sie sind nicht verpflichtet, jedes Angebot anzunehmen.

Denken Sie daran, dass Sie nicht das erstbeste Angebot annehmen müssen, welches Ihnen unterbreitet wird. Sie dürfen auch ein Angebot ablehnen, welches Sie für ungerecht erachten und nicht Ihrem Potenzial und Fähigkeiten entspricht. Sie haben auch das Recht, ein Angebot auszuhandeln, wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihnen ein höheres Gehalt zusteht.

Entgegen der landläufigen Meinung werden HR-Verantwortliche dieses Vorgehen nicht als arrogant oder undankbar empfinden. Im Gegenteil – sie werden Sie wahrscheinlich als selbstbewussten und gefragten Mitarbeiter betrachten. 

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